{"id":3205,"date":"2014-01-25T02:14:48","date_gmt":"2014-01-25T00:14:48","guid":{"rendered":"https:\/\/archiv.ultima-raka.de\/?p=3205"},"modified":"2014-02-25T20:37:44","modified_gmt":"2014-02-25T18:37:44","slug":"ultima-raka-hallenturnier-2014-bericht-von-ubersteiger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.ultima-raka.de\/?p=3205","title":{"rendered":"Ultima Raka Hallenturnier 2014 (Bericht von \u00dcbersteiger)"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/archiv.ultima-raka.de\/?attachment_id=3229\" rel=\"attachment wp-att-3229\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3229\" title=\"1781370_614265451962149_1734653584_n\" src=\"https:\/\/archiv.ultima-raka.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/1781370_614265451962149_1734653584_n1.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"171\" srcset=\"https:\/\/archiv.ultima-raka.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/1781370_614265451962149_1734653584_n1.jpg 500w, https:\/\/archiv.ultima-raka.de\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/1781370_614265451962149_1734653584_n1-300x102.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Sportliches \u201eSport frei\u201c hie\u00df es am 25. Januar in der altehrw\u00fcrdigen Energiehalle. Die extremen Krebse organisierten ein Fu\u00dfballfanturnier f\u00fcr insgesamt 10 Teams, die sich mit einem Torwart, vier Feldspielern und zahlreichen Wechslern dem sportlichen Schwanzvergleich stellen wollten. Leider gab es eine v\u00f6llig begr\u00fcndete Absage, Mission Nichtabstieg 2014 hat Prio 1, so dass sich letztendlich 9 Teams in zwei Gruppen duellierten. Da auf nur einem Feld und ganze zw\u00f6lf Minuten gekickt wurde, zog sich die Gruppenphase wie ein Kaugummi arg in die L\u00e4nge. Ihre Hubba Bubba Erfahrungen nutzten hierbei einfach die Teams: \u201eF2\u201c, \u201eLuxxe\u201c, \u201ePinwand\u201c sowie das \u201eCBR\u201c und zogen clever kauend ins Halbfinale ein.<\/p>\n<p>Die \u201eLuxxe\u201c erhofften sich in ihrer Begegnung hasenartige Beutetiere, bekamen es aber leider mit versoffenen osteurop\u00e4ischen \u201ePinwand\u201c-Wilderern zu tun, die sie dann recht eindrucksvoll erlegten. Stand des Abschusses: 6:1. Ein eurasischer Luxx ging dem Treibj\u00e4ger Pain trotz aller Bem\u00fchungen durch die Lappen. In der zweiten Begegnung wollten die \u201eF2\u201c-Hooligans ihr K\u00e4mpferherz gegen das schier \u00fcberm\u00e4chtige \u201eCBR\u201c in die Waagschale werfen. Klar, wenn du jahrelang ohne \u00dcberdachung im Stadion Wind und Wetter trotzt, bist du gest\u00e4hlt und auf alles vorbereitet. Jedoch agierte das \u201eCBR\u201c heute wie der sowjetische Boxer Ivan Drago und pr\u00fcgelte sich eiskalt zu einem 4:2 Sieg. Keinen Vorwurf an die \u201eF2\u201c-Mannen, wenn Weltergewicht auf Schwergewicht trifft, muss schon alles zusammenkommen &#8230;<\/p>\n<p>Im Finale bekam Ivan Drago dann die \u201ePinwand\u201c-Stars in Form von Apollo Creed vor die F\u00e4uste. Wer bei Rocky aufgepasst hat, wei\u00df, wie diese Begegnung ausgegangen ist. 6:0 schlug das ivanische \u201eCBR\u201c den Kontrahenten KO. Zum Gl\u00fcck waren die Wiederbelebungsversuche nach diesem Kampf aber erfolgreich. Chancenlos und ein wenig desillusioniert konnte das apollonische Pinwandteam nur zum CBR-Sieg gratulieren. Jedoch gab es berechtigte Zweifel, ob die Antidopingregeln vom Turniersieger ber\u00fccksichtigt wurden. Einige Experten mutma\u00dften sogar, dass im Rubin Kasan-Style Kicker aus der zweiten russischer Liga das CBR-Team mimten. Den olympischen Medaillenspiegel des Fanturnieres zusammengefasst: Gold f\u00fcrs \u201eCBR\u201c, Silber erhielt die \u201ePinwand\u201c und Bronze erk\u00e4mpfte sich \u201eF2\u201c.<\/p>\n<p>Die Mannschaften UR-Alt \u2013 die uralten Krebse spielten ein solides Turnier, hatten mit dem Hessen das dienst\u00e4lteste Krustentier auf dem Platz und alle Sympathien abseits des Parketts auf ihrer Seite.<\/p>\n<p>UR-Jung \u2013 wenn sich UR-Alt besonders intensiv um Groupies k\u00fcmmert, hat man halt viel Nachwuchs, formt daraus ein Team, welches aber mehr schlecht als recht kicken kann. Einziger H\u00f6hepunkt: Das Verteilen rosafarbender Leibchen an die Kontrahenten.<\/p>\n<p>Luxxe \u2013 waren bis zum Halbfinale sehr, sehr gut unterwegs, wie ihre Luxxeltern auf Ausw\u00e4rtsfahrten, wurden dann aber recht unsanft gestoppt. Auch hier stellen die Absoluten Beginner fest: Luxxe sind gar keine Rudeltiere.<\/p>\n<p>Sektion Forst \u2013 die schussgewaltigen Jungs vom Forster Hof schossen sich in Michael Wendler-Art selbst ins Aus. Wollten ihr letztes Gruppenspiel aufgrund einer fragw\u00fcrdigen Entscheidung des Schiedsrichters wiederholen lassen. Zogen ihren Protest aber zur\u00fcck. Dann gab es einen R\u00fcckzug vom R\u00fcckzug. Dann wieder\u2026zur Strafe wurde Forst halt auch nochmal im Spiel um Platz 5 beschissen.<\/p>\n<p>Pinwand \u2013 die virtuellen Virtuosen der Energiefanwelt spielten ein \u00fcberragendes Turnier und w\u00e4ren in einem dopingfreien Wettkampf klar Erster geworden. Zirpten anfangs noch die Grillen bei erzielten Toren, wurden die Integration des Fanbeauftragten und die schicken Energietrikots bel\u00e4chelt, gab es zum Ende zahlreiche Bef\u00fcrworter.<\/p>\n<p>Fanprojekt \u2013 zwar alle Spiele verloren, aber mit welch einem Einsatz und welch einer Moral. In jamaikanischer Lockerheit wurde der eigene Stiefel runtergespielt, gab Simpsons Busfahrer Otto-Marlon, mit Pferdehaar und Pferdelunge, den entspannt rockenden Kapit\u00e4n, der mit seinen Businsassen das Halbfinale verdient gehabt h\u00e4tte.<\/p>\n<p>F2 \u2013 diese Jungs sind grandios an sich selbst gescheitert. Eine richtig gute Mischung aus Kampf und Technik im Team, aber in den entscheidenden Momenten fehlte immer ein bisschen Gl\u00fcck oder Cleverness. Sahen aber gegen den Turniersieger, im Gegensatz zur Konkurrenz, nur mittelalt aus.<\/p>\n<p>Lein\u00f6lbrigade \u2013 die einseitige Lein\u00f6lern\u00e4hrung hat der Brigade nicht gut getan. Jeder Lausitzer Junge wei\u00df, dass zu einer ausgewogenen Ern\u00e4hrung Spreew\u00e4lder Gurken, Pellkartoffeln, Quark und ein bisschen! Lein\u00f6l geh\u00f6ren. So gewinnt man halt maximal im Elfmeterschie\u00dfen den 7. Platz.<\/p>\n<p>CBR \u2013 wer sich einen Tag vor dem Turnier via Facebook schon zum Turniersieger erkl\u00e4rt, Ecke-Ecke-Maik erst im Final einsetzt, und den Wettkampf dann tats\u00e4chlich so \u00fcberlegen gewinnt, hat m\u00e4chtig Eier bewiesen. Diverse Teams waren neidisch, ob dieser Performance, besonders aber auf die Kontakte zu Eufemiano Fuentes.<\/p>\n<p>Drumherum F\u00fcr famili\u00e4re und herzliche Atmosph\u00e4re war an diesem bitterkalten Wintertag in der Halle von Beginn an gesorgt. Hallen-DJ Hans-Uwe wurde sehr erfolgreich vom charmanten Chrischi vertreten, obwohl es leider kein Paulchen Panther mit \u201eWer hat an der Uhr gedreht?\u201c gab. Im Speise- und Lesesaal konnten f\u00fcr einen schmalen Taler ne Bocki mit Kartoffelsalat, Kuchen, Tyskie und diverse Fanzines, Schals und Aufkleber erworben werden. Die hygienischen Bedingungen der Sanit\u00e4ranlagen waren hingegen, in guter, alter Cottbuser Tradition, wenige Minuten nach erstmaliger Nutzung in einem Menschen unw\u00fcrdigen Zustand. In einem solchen befand sich ebenfalls der Shop-Mensch. Entweder hatte er sich gen Ende des Turnieres mit Utensilien des neuen Zines: \u201eDer Schminkbaron\u201c das Gesicht ger\u00f6tet oder einfach zu viel Tyskie genascht oder halt beides. Ein sch\u00f6ner Anblick jedenfalls. Diesen lieferte auch das Gruppenbild vor dem \u00fcbergro\u00dfen \u201eNiemals aufgeben\u201c-Schal, der selbst dem Calli aus NRW eine Nummer zu gro\u00df sein d\u00fcrfte. F\u00fcr die verungl\u00fcckten Fans der Wei\u00dfwasseraner F\u00fcchse wurde in den Mittagsstunden ein Elfmeterschie\u00dfen in der Halle organisiert. F\u00fcr 2 Euro konnte sich jeder in die erste Runde einkaufen, nach einem Treffer eine Runde weiterziehen und mit einem zus\u00e4tzlichen Meter Abstand zum Tor erneut sein Gl\u00fcck versuchen. \u00dcberraschender Weise gewann auch bei diesem Vergleich das \u201eCBR\u201c. Insgesamt k\u00f6nnen so 140 Euro nach Wei\u00dfwasser \u00fcberwiesen werden.<\/p>\n<p>Hauptprotagonisten des Turniers Waren eindeutig die Torh\u00fcter. Schon eine besondere Spezies Mensch, die sich da zwischen den Pfosten wiederfindet. So auch bei diesem Hallenturnier. Da h\u00e4tten wir zun\u00e4chst unseren LHC-Handballtorh\u00fcter. Ein bisschen Ruhm und Suff waren die Antriebsfeder, um mit Oi-Band-Leads\u00e4ngerfrisur f\u00fcr gleich zwei Teams die Hose ein St\u00fcck tiefer zu ziehen. Dass Handballtore kleiner sind, merkte der geneigte Zuschauer bei einigen Gegentreffern zwar, sah aber auch unglaubliche Paraden auf der Linie. Allen Unkenrufen zum Trotz zeigte Koloss \u201eMoppi\u201c wahrlich katzenhafte Reflexe, vereitelte einen Elfmeter und kratzte, als beweglichste Bahnschranke ever, einen Torschuss aus dem unteren Eck. Weiterhin gab es da noch einen gewissen Pain, der zu Beginn wirklich Schmerzen verursachte. Kopfschmerzen bei seinen Mitspielern, weil er all zu l\u00e4ssig auf Distanzsch\u00fcsse der Gegner reagierte. Als er sich, die Brille und das Cap aber geordnet hatte, wurde er zum Titan. Zu guter Letzt fand noch Torh\u00fcter und UR-Maskottchen \u201eAlf\u201c den Weg in die Turnier-Annalen. Ganz zielstrebig suchte er sich ein Toreck aus, verharrte dort die komplette Spielzeit, und wartete mit Erfolg darauf, einmal angeschossen zu werden.<\/p>\n<p>Verbale Turnier-Highlights \u201eBis 12:00 Uhr m\u00f6chte ich harte sein\u201c, eine Person auf die Frage, was er sich f\u00fcr das Turnier vorgenommen hat.<\/p>\n<p>\u201eMit 6 Jahren hatte ich fast meinen ersten Sex\u201c, ein Kicker ungefragt, aus dem Nichts, w\u00e4hrend einer Spielpause.<\/p>\n<p>\u201eHat der nicht eben noch die W\u00fcrste verkauft?\u201c, ein verdutzter Zuschauer beim Anblick eines Kickers mit M\u00fctze und Hoodie am Ball.<\/p>\n<p>\u201eIch bin jetzt in einem Alter, in dem ich nicht mehr selbst p\u00f6bel\u2026ich lasse p\u00f6beln\u201c, ein raffinierter User der Pinwand, nachdem er einen Kollegen in die Spur schickte.<\/p>\n<p>Part 1 Schneider J\u00fcrgen (nicht tot!): \u201eDich kenne ich doch von einem Volleyballturnier!\u201c Kristall Rainer: \u201eMit Sicherheit nicht.\u201c Schneider J\u00fcrgen: \u201eDoch, da hast du getanzt.\u201c Kristall Rainer: \u201eGenau.\u201c<\/p>\n<p>Part 2 Schneider J\u00fcrgen: \u201eIch habe schon immer in Grenzn\u00e4he gewohnt.\u201c Kristall Rainer: \u201eJa, das machen wir hier alle in Cottbus.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sportliches \u201eSport frei\u201c hie\u00df es am 25. 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