{"id":1024,"date":"2010-11-18T00:34:52","date_gmt":"2010-11-17T22:34:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ultima-raka.de\/?p=1024"},"modified":"2010-11-18T00:34:52","modified_gmt":"2010-11-17T22:34:52","slug":"stadion-der-freundschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/archiv.ultima-raka.de\/?p=1024","title":{"rendered":"Stadion der Freundschaft"},"content":{"rendered":"<p>Jetzt ist die Kuh auf\u2019s Eis gestiegen. Mit dem Stadionkauf, der vom Verein offiziell angestrebt wird, soll auch der Name unseres Stadions mitver\u00e4u\u00dfert werden. Und es werden uns zahlreiche Notwendigkeiten aufgetischt, warum kein Weg an diesem Schritt vorbeif\u00fchrt. Von einer halben Million Euro im Jahr ist die Rede. Damit man in die Infrastruktur investieren kann und damit man im Haifischbecken Profifu\u00dfball mithalten kann, dass ginge n\u00e4mlich nur mit den Mehreinnahmen. Aber dem kritischen Fan stellen sich da einige Fragen, schlie\u00dflich ist das Ganze nicht nur ein wirtschaftliches Problem, sondern auch eines der Logik und vor allem der Emotion.<\/p>\n<p>Der Stadionkauf und damit die Unabh\u00e4ngigkeit von der Stadt ist im Grunde genommen eine gute Sache, schlie\u00dflich hat man in den letzten Jahren reichlich aus eigener Tasche investiert. Herr Wollitz hat selbst festgestellt, dass sich der Name \u201eStadion der Freundschaft\u201c als Marke etabliert hat. Der Verein Energie Cottbus ist nicht nur in der Region sondern deutschlandweit eng mit seinem Stadion verkn\u00fcpft, denn man hat sich \u00fcber die Jahre diesen Bekanntheitsgrad erarbeitet. Jetzt soll diese Marke verkauft werden, obwohl nicht nur in der Betriebswirtschaft die Markenpflege als wichtigstes Gut anerkannt wird? Warum verkauft man dieses Gut nun, anstatt es zu nutzen?<\/p>\n<p>\u201eIch w\u00e4re in diesem Unternehmen gern eine Marke, dann w\u00fcrde ich gepflegt und gehegt.\u201c (Rosely Schweizer, Erbin des Oetker-Konzerns)<\/p>\n<p>Es wird uns gesagt, dass wir die Einnahmen ben\u00f6tigen, um konkurrenzf\u00e4hig zu bleiben. Aber mit wem? F\u00fcr die Zweite Liga haben wir einen Etat, der es uns erm\u00f6glicht, mit guten jungen Spielern einen attraktiven Fu\u00dfball zu bieten. Und f\u00fcr die Bundesliga? Da werden wir nie konkurrenzf\u00e4hig sein. Es ist vermessen, den Verein auf Krampf nach oben hieven zu wollen, wenn man ihn daf\u00fcr verkaufen muss und trotzdem das Ziel nicht erreichen wird. Die Bundesliga ist (auch wenn viele das immer noch nicht wahrhaben wollen) Urlaub f\u00fcr uns. Und w\u00fcrde jemand f\u00fcr einen Urlaub eine Hypothek aufnehmen? Wir wollen, dass angemessen gewirtschaftet wird. Sonst wirbt unser Pr\u00e4sident auch f\u00fcr \u201eSicher. Stabil. Solide.\u201c.<\/p>\n<p>Und mal ehrlich. Wer hat denn Lust, in eine Sponsoren-Arena zu gehen? Das Stadion der Freundschaft ist ein St\u00fcck Identit\u00e4t dieses Vereins und vor allem seiner Erfolge. Da hilft es auch nicht, dass es f\u00fcr den \u201eechten\u201c Fan immer das SdF bleiben wird. Wir wollen kein Stadion, dass nur in unseren Herzen existiert. Wir wollen auch unseren Kindern zeigen, wie es im Stadion der Freundschaft ist und welche Erfolge wir hier gefeiert haben. Wir wollen unsere Identit\u00e4t behalten und lassen uns nicht damit abspeisen, dass \u201ees sowieso kommen wird.\u201c Wer von vorn herein resigniert und das mit sich machen l\u00e4sst, was er vorgegeben bekommt, braucht sich im Nachhinein nicht wundern, wenn er nicht nach seiner Meinung gefragt wird.<\/p>\n<p><strong>Stadion der Freundschaft. F\u00fcr Immer!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jetzt ist die Kuh auf\u2019s Eis gestiegen. 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